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Fachtagung des ISP

Das ISP-Hamburg veranstaltet eine  Fachtagungen am 13.11.2010  im “Schlosshotel Wilhelmshöhe, Schlosspark 8, in 34131 Kassel.

13.11.2010: Thema: Was ist bei der  Pflegebegutachtung hinsichtlich der Hilfs-/Pflegehilfsmittel zu überprüfen?

Ziel: Durch den Einsatz von fachgerechten Hilfs-/Pflegehilfsmittel wird die Selbständigkeit des Pflegebedürftigen verbessert und die Behinderung ausgeglichen

Grundlagen mit den folgenden Inhalten

  • Erläuterung Hilfsmittel / Pflegehilfsmittel
  • Erläuterung zur Abgrenzung der Leistungspflicht GKV / SPV
  • Zuständigkeit der beiden Kostenträger
  • Entscheidungskriterien der GKV / SPV für oder gegen ein Versorgung

Bedarfsermittlung im Einzelfall

  • Vorstellung der verschiedenen Schnittstellen
  • Abklärung des Bedarfs anhand verschiedener Beispiele
  • Hilfsmittelauswahl/-empfehlung im Rahmen der Begutachtung gem. § 18 SGB XI
  • Vorgehen des MDK bei der Hilfsmittelbegutachtung

Abstract:

Die Hilfsmittel und Pflegehilfsmittelversorgung nimmt bei der Begutachtung von Pflegebedürftigkeit eine wichtige Rolle ein.  Unter Einsatz von (Pflege-)Hilfsmitteln kann gegebenenfalls Pflegebedürftigkeit gemindert oder gegebenenfalls auch komplett vermieden werden. Die Empfehlungen des Gutachters ersetzen auch die sonst im Hilfsmittelbereich übliche Verordnung durch den behandelnden Arzt. Der Gesetzgeber gibt strenge Vorgaben für eine gute und wirtschaftliche Versorgung mit auf den Weg. Diese gilt es für den Gutachter zu kennen, damit eine individuelle Hilfsmittelauswahl effektiv erfolgen kann. Die Bedarfsermittlung soll unter Berücksichtigung der verschiedenen Schnittstellen erfolgen.

Die Teilnehmer erhalten in diesem Seminar zunächst eine Einführung in die leistungsrechtlichen Grundlagen die bei der Hilfsmittel bzw. Pflegehilfsmittelversorgung zu berücksichtigen sind. Nach der Einführung der Schnittstellentheorien werden die unterschiedlichen, bei der Versorgung zu beachtenden Schnittstellen beleuchtet. Anhand konkreter Beispiele – hier
können gerne auch eigene Erfahrungen eingebracht werden – wird das bisher erlernte gefestigt. Weiterhin erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die Vorgehensweise des MDK bei der Begutachtung von Hilfsmitteln.

Als Referent wurde Dipl. Ing. Norbert Kamps eingeladen

Anmeldeschluss ist der 10 September 2010

Anmeldeformular

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsleitung
Bei Fragen rufen Sie mich gerne an 040 – 55583007