Fachtagung am 18.4.2015 in Kassel

Aufbauend auf das Modellprojekt und die Vorarbeiten des Beirats aus dem Jahre 2009 hatte der Expertenbeirat seit März 2012 Empfehlungen zur Begutachtung und Bewertung erarbeitet, die im Juni 2013 im Bericht zur Ausgestaltung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs veröffentlicht wurden. Seit April 2014 laufen zwei vom Bundesgesundheitsminister in Auftrag gegebene Studien, die eine zur Anwendbarkeit des NBA in der Praxis, die andere zur Erfassung des Versorgungsaufwandes für die Neudefinition der Leistungssätze
Als Gutachterin beobachte ich die Entwicklung natürlich mit großem Interesse. Da ich auch im Kollegenkreis immer wieder den Wunsch nach qualifizierten Informationen zum aktuellen Stand gehört habe, möchte ich die nächste Fachtagung des ISP-Hamburg diesem Thema widmen.
Im ersten Teil werde ich die einzelnen Module und das Bewertungssystem erläutern.
Der zweite Teil betrifft die Änderungen am Begutachtungsassessment, im Einzelnen:

  • Die Bewertungssystematik einschließlich der Module 7 und 8,
  • das modifizierte Begutachtungsmanual,
  • die Bedarfskonstellationen Pflegegrad 5,
  • die Kinderbegutachtung,
  • die Rehabilitationsabklärung,
  • die Einschätzung bei Behinderten.

Im dritten Teil befasse ich mich mit den Empfehlungen des Beirates

  • zu Schnittstellen zu anderen Sozialleistungssystemen,
  • zum Leistungserbringerrecht,
  • zur Gestaltung des Systemübergangs
  • und zur Dauer des Bestandsschutzes.

Die Tagung findet am Samstag, den 18. April 2015 im Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe in Kassel statt, sie beginnt um 11:00 Uhr und wird voraussichtlich um 17:00 Uhr beendet sein. Es wäre schön, Sie in Kassel begrüßen zu dürfen.
Bitte lassen Sie es uns Ihre Anmeldung zum 6. März zukommen.

Bewertung von Pflegefehlern

Fachtagung am 27. September 2014 im Schlosshotel Wilhelmshöhe, Kassel.

Auf Anregung einiger Kollegen widmen wir die Fachtagung der gutachterlichen Bewertung von Pflegefehlern. Frau Dr. jur. Anette Oberhauser verfügt als Rechtsanwältin über eingehende Kenntnisse der Probleme, denen sich Sachverständige in diesem Zusammenhang stellen müssen. Sie wird sich das Thema in einem Referat behandeln, dem sie einleitend folgendes voranschickt:

Pflegefehler zu begutachten ist eine hochkomplexe Aufgabe. Oftmals gibt es mehrere Beteiligte, die in unterschiedlichen Graden und Verschuldensformen zu den Ereignissen und ihren Folgen beigetragen haben. Zumeist überlässt es ein Sachverständiger vollständig dem Gericht, prozentual zu gewichten und abzuwägen, wer nun wie viel Schuld hat und ob sich die Ereignisse überstürzt und gegenseitig überholt haben. Dies ist zwar grundsätzlich richtig, da der Sachverständige juristisch Beurteilungen nicht vorgreifen soll. Dennoch schätzen Richter einigermaßen klare Hinweise auf Haftungsquoten, Wahrscheinlichkeiten und Grade der Nachlässigkeit. Dies gelingt auch aufgrund pflegefachlicher Angaben, beispielsweise dazu, ob ein Schaden hätte vermieden werden können und durch welche Maßnahmen. Das Seminar zeigt Methoden auf, wie man als Pflegesachverständiger die eigenen Schätzparameter – denn um eine Einschätzung handelt es sich – offen legen kann und wie solche Quoten von der Rechtsprechung behandelt werden. Wie immer werden wir an Beispielen arbeiten.

Die Tagung am wird um 11:00 Uhr beginnen und voraussichtlich um 17:00 Uhr beendet sein.

Anmeldeschluss ist der 22. August 2014, wir würden uns freuen, Sie in Kassel begrüßen zu dürfen.

Die Rolle von Gerichtsurteilen im Sachverständigengutachten

Obwohl deutsche Gerichte nicht an vorausgegangene Urteile anderer Gerichte gebunden sind, tangieren die Entscheidungen oberer Gerichte die Begutachtung z.B. bei der Bemessung des zeitlichen und sachlichen Umfangs der Pflege oder bei der Beurteilung zurückliegender Zeiträume.
Sachverständige sollten die Bedeutung entsprechender Urteile beurteilen können und wissen, in welcher Form sie im Gutachten zu berücksichtigen sind.
Frau Carina Gmati, Richterin am Sozialgericht Regensburg, widmet sich diesem Themenfeldes im Rahmen unserer Fachtagung, sowohl zu allgemeinen Fragen als auch an beispielhaften aktuellen Urteilen.
Auf mehrfach geäußerten Wunsch hat sich Richterin Gmati bereit erklärt, das Justizvergütungs und Entschädigungsgesetz und im Besonderen die seit dem 1.8.2013 gültigen Änderungen zu erläutern.
Die Fachtagung wird am Samstag, den 15. März 2014, im Schloßhotel Bad Wilhelmshöhe in Kassel stattfinden und um 11:00 Uhr beginnen.
Im ersten Teil geht es um folgende Themen:

  • Urteile im Zivil, Straf- und Sozialrechtsprozess,
  • Form und Inhalt eines Urteils,
  • Zugang zu Kern-Informationen,
  • In welcher Form sind Urteile im Gutachten einzubinden?
  • Richterliche Bewertung von vorangegangenen Urteilen.

Im zweiten Teil nach der Mittagspause wird Richterin Gmati zwei Urteile in relevanten Fällen erläutern.

  • Versorgung mit einem elektrischen Rollstuhl mit Aufstehfunktion
  • Kostenübernahme Assistenz-Zimmer

Danach wird sie sich dem JVEG widmen, sie wird ausführen, was sich seit dem 1.8.2013 geändert hat und uns im Anschluss für Fragen zur Verfügung stehen.
Voraussichtlich wird die Fachtagung um 17:00 Uhr Uhr beendet sein.
Wir würden uns freuen, Sie am 15. März in Kassel begüßen zu können.
Maria Penzlien

Assessments bei der Pflegebegutachtung

lautet das Thema der nächsten Fachtagung, die am 12. Oktober 2013  im Schlosshotel Wilhelmshöhe in Kassel stattfinden wird.
Im Rahmen der Begutachtung setzen wir Assessments ein, um latente Pflegephänomene wie z.B. Schmerz und kognitive Fähigkeiten oder auch wahrnehmbare wie die Beweglichkeit oder bestehende Risiken einschätzen und analytisch bewerten zu können. Wir können aus einer Vielzahl von Verfahren wählen, wir entscheiden uns für eines der Eingeführten oder für eins, das wir im speziellen Fall für geeignet halten. Es stellt sich die Frage, was wissen wir eigentlich über die Güte der benutzten Instrumente?
Den ersten Teil der Fachtagung möchte ich der Auswahl geeigneter Assessments und der Bewertung der Messmethode widmen. Im zweiten Teil stelle ich Ihnen vier Assessments aus verschiedenen Bereichen vor, dabei werde ich die entsprechenden Module der Neuen Begutachtungsrichtlinie berücksichtigen.
Teil 1: Pflegebezogenen Assessments

  • Klassische Testtheorie – Trias der Gütekriterien
  • Anwendungsbezogene Gütekriterien

Teil 2: Vier Assessments

  • Mobilität: Berg-Balance-Skala
  • Kognitive und kommunikative Fähigkeiten: FDDT (Früherkennung von Demenzen und Depressionsabgrenzung)
  • Verhaltensweisen und psychische Problemlagen: Cohen-Mansfield-Skala
  • Selbstversorgung: Fähigkeiten bei der Grundpflege (aus dem Begutachtungsmanual der NBA)

Ich würde mich freuen, Sie in Kassel begrüßen zu dürfen, Anmeldeschluss für diese Tagung ist der 9. September 2013.
Maria Penzlien

Sachverständigengutachten aus sozialrichterlicher Perspektive

Einladung zur Fachtagung im Schlosshotel Wilhelmshöhe in Kassel am 27. April 2013.
Im ersten Teil der Tagung widmet sich Frau Carina Gmati dem Sachverständigenbeweis, sie ist Richterin am Sozialgericht Regensburg und zur Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundessozialgericht tätig. Im Anschluss an ihren Vortrag beantwortet sie Fragen der Teilnehmer.
Nach der Mittagspause geht es weiter mit dem zweiten Teil, einer Diskussionsrunde zur Begutachtungspraxis, an der die Richterin ebenfalls teilnehmen wird. Geplant sind bisher folgende Themen:

  • Kinderbegutachtung nach aktueller Rechtsprechung,
  • § 123 des Pflege-Neuausrichtungsgesetzes,
  • Soll- versus Ist-Pflege,
  • Bewertung von Prophylaxen,
  • Pflegeerschwernisse, die in den BRi nicht genannt sind.

Die Tagung beginnt um 11:00 Uhr und wird etwa um 17:00 Uhr beendet sein. Es wäre schön, Sie in Kassel begrüßen zu dürfen.
Fragen, die Sie unserer Referentin stellen möchten oder weitere Themen, die in der Diskussion behandelt werden sollten, bitte ich, per E-Mail einzureichen.

Anmeldeschluss ist der 10. März 2013.

Pflegebedürftigkeit bei Kindern mit Diabetes I

Im Rahmen der Fachtagung werden die Auswirkungen aktueller therapeutischer Erkenntnisse auf den Hilfebedarf in der Grundpflege dargestellt.
Erster Teil:

  • Insuline: Aufbau, Wirkdauer, pharmakodynamische Effekte und Besonderheiten
  • Moderne Insulinpumpentherapie – Bolusgaben
  • Testverfahren: HbA1c- und Fruktosamin-Werte
  • Neue Verfahren zur Blutzuckerselbstkontrolle
  • Umrechnungstabellen, Perzentil-Tabellen für den BMI
  • Rechtsprechung

Zweiter Teil:

  • Fallgeschichte
  • Wie wirken hypo/hyperglykämische Entgleisungen auf den Hilfebedarf? Abzugszeiten: Pauschalierung oder Interpolation?
  • Standpunkte: Betroffene Pflegepersonen, MDK, Sachverständige

Dozentin: Maria Penzlien
Die Tagung findet am 17.November 2012 im Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe in Kassel statt, sie beginnt um 11:00 Uhr und wird voraussichtliches um 17:00 Uhr beendet sein.
Anmelden können Sie sich bis zum 22. September.

Fachtagung: Haftungsgutachten im zivilrechtlichen Verfahren

Neben der Begutachtung der Pflegebedürftigkeit im Allgemeinen werden wir zunehmend auch bei Fragen der Haftung in Folge von Fehlbehandlungen, Unfällen und Pflegefehlern hinzugezogen. Zu den Auftraggebern zählen neben Landgerichten auch direkt Betroffene oder ihre Bevollmächtigten.

Nachdem im vergangenen Jahr mehrfach der Wunsch nach einer Fachtagung zu diesem Thema geäußert worden war, konnten wir Frau Dr. jur. Oberhauser als Dozentin zum Thema Haftungsgutachten gewinnen.

Nach einer Einführung in das Haftungsrecht wird Frau Dr. Oberhauser einen Fall vorstellen, dem eine Beispielakte zugrunde liegt, bei der medizinische und Pflegefehler in kausalem Zusammenhang stehen. Sie präsentiert in ihrem Vortrag die praktische Bearbeitung vom Beweisbeschluss bis zur kostenmäßigen Abwicklung durch den Sachverständigen. Unter Anwendung des Musterfalles werden die Teilnehmer Kausalverläufe verdeutlichen, Schadensfolgen bewerten und Haftungsquoten bilden.

Die Tagung findet am 19. Mai 2012 im Schlosshotel Willhelmshöhe in Kassel statt, sie beginnt um 11:00 Uhr und wird voraussichtlich um 17:00 Uhr beendet sein. Es wäre schön, Sie in Kassel begrüßen zu dürfen.

Anmeldeschluss für diese Tagung ist der 5. April 2012.

Fachtagung zum neuen Begutachtungsassessment in Kassel

Das Neue Begutachtungsassessment steht vor der Tür, in vielen Gesprächen unter Kollegen wurde immer wieder der Wunsch geäußert, das Instrument von der praktischen Seite kennenzulernen.
Bereits seit einigen Monaten habe ich das Instrument in meiner Praxis „paralell“ zum bisherigen Begutachtungsverfahren eingesetzt und so einige Erfahrungen gesammelt.
Das Institut hat dieses Anliegen zum Thema einer Fachtagung gemacht, die am 12. November 2011 ab 11:00 Uhr im Schlosshotel Willhelmshöhe in Kassel stattfinden soll. Unter Vorgabe von zwei Musterfällen werden wir ihnen Gelegenheit geben, das Verfahren praktisch anzuwenden.
Der erste Teil der Tagung dient der Vorbereitung, ich werde folgende Aspekte des Verfahrens darstellen :

  • Begutachtungsphilosophie,
  • modulare Struktur,
  • messmethodische Grundsätze
  • und Bewertungssystematik.

Im Hauptteil der Tagung stelle ich ihnen zwei Fallbeispiele vor, an denen sie das Begutachtungsassessment anwenden können:

  1. Patient mit psychischen- und Verhaltensstörungen nachAlkohol-Abusus und primärem Parkinsonsyndrom
  2. Patient mit Z.n. Apoplex mit verbliebener Schwäche undGangunsicherheit

Es ist zu erwarten, dass der Einsatz dieses komplexen und umfassenden Instrumentes Fragen aufwerfen wird, die wir im anschließenden Gespräch klären können. Die Veranstaltung wird voraussichtlich um 17:00 Uhr beendet sein.
Wir würden uns freuen, sie in Kassel begrüßen zu dürfen.

Anmeldeschluss für diese Tagung ist der 15. September 2011.

Maria Penzlien

Fachtagung Schwerin

Am 28. April 2011 laden wir Sie zur Fachtagung
Anwendung des PDCA-Zyklus zur Verbesserung der Qualität
in Schwerin ein.
Veranstaltungsort ist das NH Schwerin, Zum Schulacker 1, 19061 Schwerin.

Als Folge der laufenden Diskussion über die Qualitätsprüfungen durch den MDK ist zu erwarten, dass sich die Kontrollen in Zukunft vermehrt der Ergebnisqualität zuwenden werden. Hier bietet sich eine Untersuchung des bestehenden Qualitätsmanagement-Systems an, im Besonderen, ob dieses permanent genutzt und fortlaufend verbessert wird. Die aktuelle Anleitung zur Qualitätsprüfung fordert ausdrücklich einen Verbesserungsprozess im Sinne des PDCA-Zyklus.
Qualitätsmanagement kostet Zeit und Geld, das ist eine Binsenweisheit, aber wo das Handbuch nun schon mal im Regal steht, eine Zertifizierung oder ein Audit ansteht oder ob der MDK lange nicht da war, ist es Zeit, Nutzen daraus zu ziehen.
In ihrem Vortrag erklärt unsere Dozentin Maria Penzlien, Dipl. Pflegewirtin und Pflegesachverständige, den Ansatz eines PDCA-Zyklus und erläutert seine Anwendung bei folgenden Prozessen:

  • Marketing, Kommunikation, Pflegeleitbild und -konzept
  • Erstbesuch, Umgang mit Patienteneigentum
  • Pflegeprozessplanung und Pflegevisite,
  • Expertenstandards, Hygiene, Notfallmanagement und Hauswirtschaft
  • Personalmanagement
  • Einsatz- und Routenplanung
  • Leistungsabrechnung und Managementbewertung

Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr und wird voraussichtlich gegen 16:00 Uhr beendet sein.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Dozentin, am besten per eMail: maria.penzlien@isp-hamburg.de aber gern auch telefonisch: 040/55583007

Fachtagung Hamburg

Einladung zur Fachtagung


Am 1. März 2011 veranstaltet das ISP-Hamburg eine Fachtagung zum Thema:
Die Anwendung des PDCA-Zyklus zur Verbesserung der Qualität
Als Folge der laufenden Diskussion über die Qualitätsprüfungen durch den MDK ist zu erwarten, dass sich die Kontrollen in Zukunft vermehrt der Ergebnisqualität zuwenden werden. Hier bietet sich eine Untersuchung des bestehenden Qualitätsmanagement-Systems an, im Besonderen, ob dieses permanent genutzt und fortlaufend verbessert wird. Die aktuelle Anleitung zur Qualitätsprüfung fordert ausdrücklich einen Verbesserungsprozess im Sinne des PDCA-Zyklus.
Qualitätsmanagement kostet Zeit und Geld, das ist eine Binsenweisheit, aber wo das Handbuch nun schon mal im Regal steht, eine Zertifizierung oder ein Audit ansteht oder ob der MDK lange nicht da war, ist es Zeit, Nutzen daraus zu ziehen.
In ihrem Vortrag erklärt unsere Dozentin Maria Penzlien, Dipl. Pflegewirtin und Pflegesachverständige, den Ansatz eines PDCA-Zyklus und erläutert seine Anwendung bei folgenden Prozessen:

  • Marketing, Kommunikation, Pflegeleitbild und -konzept
  • Erstbesuch, Umgang mit Patienteneigentum
  • Pflegeprozessplanung und Pflegevisite,
  • Expertenstandards, Hygiene, Notfallmanagement und Hauswirtschaft
  • Personalmanagement
  • Einsatz- und Routenplanung
  • Leistungsabrechnung und Managementbewertung

Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr und dauert bis 16:00 Uhr, sie findet statt im Hotel Engel, 22529 Hamburg, Niendorfer Straße 55-59
[googleMap]400|400|11|1|1|Hotel Engel, 22529 Hamburg, Niendorfer Straße 55|ISP Fachtagung
„Die Anwendung des PDCA-Zyklus zur Verbesserung der Qualität“
Hotel Engel, 22529 Hamburg, Niendorfer Straße 55 [/googleMap]
Falls Sie Fragen haben, die Dozentin beantwortet sie gerne per eMail: maria.penzlien@isp-hamburg.de oder telefonisch: 040/55583007